
Es gibt nichts
Großartigeres, als das Menschsein im Körper mit all seinen Facetten zu erforschen.
Mein Weg
Ich erlebe den Körper als ein Lexikon unseres Lebens. Jede Freude, jede Verbindung, jede Trauer, jede ungelebte Wut findet darin ihren Ausdruck. Diese Weisheit können wir nutzen – nicht gegen uns, sondern für uns.
Beziehungen haben mich schon immer interessiert – die zu mir selbst und alle anderen auch. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Menschen, ihren Körpern und den Mustern, die sie begleiten. Nach meinem Sportstudium habe ich Athlet:innen begleitet und den Ausdauersport mit unzähligen Lauf- und Triathlonwettkämpfen lange als mein Zuhause erlebt.
Auf dieser Reise wurde mir immer klarer, dass unser Körper weit mehr ist als ein Instrument, das einer Form oder einem Zweck dienen soll.

Viele Menschen erleben Bewegung unter Druck, mit Stress oder über Schmerz hinweg – oft, um andere Empfindungen nicht spüren zu müssen. Ich selbst bin diesem Weg begegnet, mit Verletzungen und Überlastungen.
Schließlich wurde auch mir bewusst: Unser Körper spricht mit uns. Und ich begann zuzuhören.
Die Auseinandersetzung mit Nervensystemarbeit, traumasensiblem Embodiment und Biografiearbeit hat für mich vieles zusammengeführt. Wenn wir Beziehungserfahrungen, Prägungen und Lebensgeschichten miteinbeziehen, entsteht ein tieferes Verständnis für das, was unser Körper zeigt.
Heute verknüpfe ich meine Erfahrungen aus Sport, Nervensystem- und Körperarbeit und schaffe Räume, in denen Menschen sich selbst begegnen können.
